Mikroplastik in Kosmetika sind winzige synthetische Polymerpartikel, die sich im Wasser nicht auflösen und biologisch nicht abgebaut werden. Bekannte Beispiele sind Polyethylen-Kügelchen (PE) in Peelingprodukten und lösliche Filmbildner wie Acrylate Copolymer in Haarlack oder Foundation. Einmal abgespült, gelangen sie in das Abwassersystem und von dort in Gewässer und Böden.
Die EU-Verordnung 2023/2055 verbietet synthetische Mikropolymere in Kosmetika schrittweise ab Oktober 2023. La Fuente Mía hat sie nie verwendet: Unsere Body Bars enthalten keine synthetischen Polymere, keine PE-Partikel und keine polymerbasierenden Verdickungsmittel.
Synthetische Polymere stehen auf unserer NO-Liste, gemeinsam mit SLS, Parabenen, synthetischem Duft, PEGs, Silikonen, Phthalaten und synthetischen Farbstoffen.
Was sind Mikroplastik?
Mikroplastik sind synthetische Polymerpartikel kleiner als 5 mm, die in Kosmetika als Peelingmittel, Filmbildner oder Trägerstoff eingesetzt werden. Sie lösen sich im Wasser nicht auf und akkumulieren in der Umwelt.
Die ECHA unterscheidet zwischen festen Mikropartikeln (z. B. PE-Kügelchen) und löslichen Polymeren (z. B. Filmbildner), die beide unter die Verordnung 2023/2055 fallen können. Die ECHA schätzt, dass jährlich rund 36.000 Tonnen synthetische Polymere aus Kosmetika in die Umwelt gelangen.
Welche Produkte enthalten häufig Mikroplastik?
Scrubs und Peelings waren historisch die bekannteste Quelle: harte PE-Kügelchen als mechanisches Abrasivum. Nach dem EU-Verbot sind feste Mikroplastik in Peelings nicht mehr zulässig.
Synthetische Polymere als Filmbildner oder Verdickungsmittel kommen noch in Haarlacken (Acrylate Copolymer), Foundations (Polymethyl Methacrylate, PMMA), Sonnenschutzprodukten und Augenmake-up vor. Diese unterliegen Übergangsfristen der EU-Regelung, die je nach Anwendung bis 2035 gelten.
Wie erkenne ich Mikroplastik auf der INCI-Liste?
Die häufigsten Bezeichnungen sind: Polyethylene (PE), Polypropylene (PP), Nylon-12, Nylon-6, Polymethyl Methacrylate (PMMA) und Acrylates Copolymer. Das Europäische Chemikalien Agentur (ECHA) veröffentlicht eine vollständige Liste der synthetischen Polymere, die unter die Beschränkung fallen.
Eine praktische Faustregel: Namen, die auf -acrylate, -methacrylate, -styrene enden oder mit Poly- beginnen, deuten auf ein synthetisches Polymer hin. Carbomer und Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, weit verbreitete Verdickungsmittel in der Hautpflege, sind ebenfalls synthetische Polymere, die unter die Regelung fallen.
Sind Silikone auch Mikroplastik?
Silikone sind synthetische Polymere, fallen aber nicht alle unter die Definition von Mikroplastik in der EU-Verordnung. Die Verordnung richtet sich auf Partikel kleiner als 5 mm. Silikone, die als Flüssigkeit oder Gel angewendet werden, wie Dimethicone in Cremes, fallen nicht als feste mikroplastische Partikel unter das direkte Verbot, werden jedoch in der breiteren Bewertung synthetischer Polymere berücksichtigt.
Cyclosiloxane wie Cyclopentasiloxane (D5) wurden von der EU separat aufgrund ihrer Persistenz im aquatischen Milieu beschränkt, unabhängig von der Mikroplastikdiskussion. La Fuente Mía vermeidet auch Silikone vollständig.
Ansatz von La Fuente Mía
Unsere INCI-Listen enthalten keine synthetischen Polymere. Wir verwenden kein Polyethylene, kein Carbomer, kein Acrylates Copolymer und keine Silikone. Alle Inhaltsstoffe in unseren Body Bars stammen aus pflanzlicher oder mineralischer Herkunft und sind vollständig biologisch abbaubar.
Wir verwenden auch keine Mineralöle oder Paraffinderivate. Pflege und Filmbildung werden durch die Verseifung pflanzlicher Öle erreicht: Butyrospermum Parkii Butter, Ricinus Communis Seed Oil und Sodium Ryzomate verbinden sich mit der Haut auf eine Weise, die biologisch vollständig abbaubar ist.
Zuletzt aktualisiert: 6. März 2026